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Selen

 

1973 entdeckte Professor Flohe die Glutathionperoxidase als erstes selenhaltiges Enzym des Menschen.

Selen ist im Organismus hauptsächlich in der Skelettmuskulatur, in Nieren, Schilddrüse, Leber, Milz, Herz und Hoden gespeichert. Für die Biosynthese des Testosterons, für die normale Entwicklung der Spermien und deren Schutz vor oxidativen Schäden ist Selen essentiell. In einer epidemiologischen Studie wurde in der Bevölkerung ein Selen-Serummedianwert von 79µg/l gefunden. Die erstrebenswerte Selenkonzentration liegt allerdings bei 120-150µg/l. Bei einem Selenspiegel unter 108µg/l sollte auch zur Krebsprophylaxe eine Selensubstitution durchgeführt werden.

Selen ist ein essentielles Spurenelement, das als Bestandteil von entgiftenden Enzymsystemen zusammen mit Vitamin E die Zellen vor einer oxidativen Zerstörung schützt. Der Selengehalt der Böden weist starke Unterschiede auf, sodass es in verschiedenen Gegenden zu Selenaufnahmen zwischen 10 und 5000 µg/Tag kommt und es so zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Selengaben sind immer dann indiziert, wenn verstärkt freie Radikale auftreten, also vor allem bei Krebserkrankungen und Entzündungen. Selen sollte nicht zusammen mit Vitamin C genommen werden, weil sonst seine Aufnahme behindert wird.